`…No other film could more perfectly convey a devastating historical impasse simply through the choreography of the figures in a landscape…´
Laura Cummings The Guardian

`Dun´ ist ein Video über zwei benachbarte Länder und deren nahes und dennoch so fernes Zusammenleben in derselben Geographie. Türkei und Armenien teilen nicht nur dieselben Berge und Flüsse, sondern auch eine traumatische und nicht konfrontierte Vergangenheit. `Dun´ spielt in den Ruinen der Stadt Ani, die sich heute in der Provinz Kars in der Osttürkei befindet. Als wichtiges kulturelles Zentrum im 10. und 11. Jahrhundert blicken die Überreste der Stadt heute über den Achurjan / Arpaçay Fluss, der eine natürliche Grenze zwischen der Türkei und Armenien bildet. Das Video setzt diese Landschaft als Hintergrund und leitet ihren Namen vom armenischen Wort für „Zuhause“ ab.

Herzlichen Dank an…

Walter Söntgerath, Utku Yurttaş, Çiğdem Mater, Tuncer Kalaycı, Aslı Bostancı, Alper Şen, Ali Kerem Öner, Deniz Mardin, Gözde Onaran, Merve Kayan, Milan Nae, Burcu Kındır, Nigol Bezjian, Ani Baladian, Meltem Sarı, Hacı Orman, Mihran Tomasyan, Çıplak Ayaklar Kumpanyası, Pipo Tafel, Emine Akbucak, Markus /Sandra Lange, Matthieu Burner, Nagehan Uskan, Luis Antunes Pena, Bora Yediel, Can Cellek, Atila Oğultekin, Dilek Oğultekin, Ipek Cellek …

Regie/Buch: Senem Gökçe Oğultekin

Co-artist/ Buch: Levent Duran

Produzenten: Stefan Gieren und Okan Avcı

Kamera: Gözde Koyuncu

Montage: Özlem Sarıyıldız

Komposition/ Sound Design: Aslı Kobaner

Choreographie und Tanz: Gasia Papazyan and Senem Gökçe Oğultekin

Choreographische Mitarbeit: Leyla Postalcıoğlu

Kostüm: Ceren Karahan

Field Recording: Uğur Akagündüz

Geige: Aslı Büyükköksal

Flöte: Nerses Ohanyan

Kontrabass: Claire Gervais

Duduk: Levent Duran

Asisstenz Kamera: Cihan Kırlı

Set Supervision: Turgut Ekinci

Künstlerische Mitarbeit: Mara Tsironi

Gefördert von  Film und Medienstiftung NRW /Kulturbüro der Stadt Essen/ Armenian Turkey Cinema Platform/ Kommunales Integrations Zentrum der Stadt Essen

SHOWINGS

Mardin 04.05.2018 – 04.06.2018 4. Mardiner Biennale Türkei (Premiere)

Istanbul 22.05.2018 – 02.06.2018 Bilsart Videoart Galerie Türkei

Izmir 01.06.2018 – 15.06.2018 K2 Galerie Türkei

Essen 30.11.2018 Pact Zollverein (als Teil der Video Installation `Rebuilding´)

Bergamo 07.02.2019 GaMec Galleria d´Arte Moderna e Contemporanea Italien

Buenos Aires 02.02.2019 – 03.03.2019 Fundación Proa Argentinien

Peking 18.04.2019 – 11.06.2019 KWM Art Center China

Essen 12.05.2018 Pact Zollverein (als Teil der Video Installation `Rebuilding´)

Stockholm 02.05.2019 – 16.06.2019 Bonniers Konsthall Schweden

Tromso 21.06.2019 – 22.09.2019 Tromso Kunstforening Norwegen

Istanbul 23.07.2019 – 18.08.2019 Istanbul Modern Museum Türkei

London 06.08.2019 – 29.09.2019 Whitechapel Galerie London Vereinigtes Königreich

Berlin 06.11.2019 Neuer Berliner Kunstverein

München 24.04.2020 Kino der Kunst Festival – verschoben

PRESSE

`THE GUARDIAN´

`…No other film could more perfectly convey a devastating historical impasse simply through the choreography of the figures in a landscape…´

Kritik aus “The Guardian” bei Laura Cumming

`ARTUNLIMITED´

`…Hier gibt es keinen Raum für einen einfachen und integrativen `Humanismus´ in den physischen Bewegungen des Films: Damit ein Kontakt zwischen den beiden Figuren stattfinden kann, muss der `andere Abgrund´ erlebt werden. Diese `andere Lücke´ ist wichtig, weil ein bereitwilliger Humanismus, wie Zizek oft geäußert hat, einen falschen Friedenszustand schafft, indem er dem anderen sein eigenes radikales Anders-Sein entzieht…´

LINK ZU DEM ARTIKEL IN `BIRIKIM´

`Kunst kann Grenzen aufheben. Meiner Meinung nach öffnet Oğultekin´s Arbeit ein neues Fenster und gibt dem Betrachter eine Sicht jenseits des `Wortes´…´

LINK ZU DEM ARTIKEL IN `BIRIKIM´

`Der Film, in dem der Wunsch, zusammen zu existieren, deutlich gelesen wird, lässt einen tiefen Eindruck bei dem Publikum mit seinen starken Bildern, auf die man sich zugleich mit Traurigkeit einlässt.´

LINK ZU DEM ARTIKEL IN `DAILY SABAH´

`Artworks such as those by Senem Gökçe Oğultekin featuring two dancers at the historical town of Ani [Dun (Home), 2018], … can help us imagine new ways of responding to the diversity of issues of urgency within the social framework. We currently live in a global world order composed of conflictin local-global dynamics, where single viewpoints have long lost their dominance and diversity has become the new norm.

`SANATATAK´

Die Zwei-Personen-Tanzperformance von Oğultekin in den Ruinen von Ani steht in engem Zusammenhang mit den Avantgarde-Werken von Maya Deren. Die Aufzeichnung der Aufführung innerhalb und außerhalb der Stein-, Gras- und Klosterstätten in Ani ist poetisch und lässt die performativen Spuren nicht vergessen. Im Gegenteil, der Film vermag es, die Zuschauer, obwohl sie sich nicht in Ani befinden, in sich hinein zu ziehen, als ob sie dort wären. Dies ist ein wichtiger und seit langem vernachlässigter Videoansatz.